PARTERREWOHNUNG MIT PRIVATGARTEN

Beschreibung

Makrolage

Das Kleinzentrum Langenthal ist gemäss Agglomerationsdefinition 2012 des BFS ein Kern ausserhalb von Agglomerationen mit 8’175 Haushalten (2014) und 17’959 Einwohnern (2015). 26.2% der Haushalte zählen im Jahr 2013 zu den oberen Schichten (Schweiz: 32.5%), 32.3% der Haushalte zu den mittleren Schichten (Schweiz: 30.2%) und 41.5% der Haushalte zu den unteren Schichten (Schweiz: 37.3%). Zwischen 2010 und 2015 ist die durchschnittliche Steuerbelastung für Familien schwach gesunken und für Ledige schwach angestiegen. 1’195 Betriebe mit 12’415 Beschäftigten weist die Stadt Langenthal im Jahr 2013 gemäss Betriebszählung des BFS (STATENT) auf. Dies entspricht einer Abnahme von 14 Arbeitsstätten und einer Zunahme von 27 Beschäftigten seit 2011. Von den 9’794 vollzeitäquivalenten Stellen sind 46.1 (0.5%) im 1. Sektor, 3’450 (35.2%) im Industrie- und 6’298 (64.3%) im Dienstleistungssektor.

Die am schnellsten mit dem motorisierten Individualverkehr von Langenthal aus erreichbaren Zentren sind Herzogenbuchsee (14 Min.), Zofingen (19 Min.) und Balsthal (25 Min.). Mit dem öffentlichen Verkehr gelangt man am schnellsten nach Herzogenbuchsee (21 Min.), Olten (25 Min.) und Burgdorf (33 Min.).

Die Stadt weist Ende 2014 einen Bestand von 7’849 Wohneinheiten auf, wovon 1’661 Einfamilienhäuser und 6’188 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern sind. Die EFH-Quote ist mit 21.2% im landesweiten Vergleich (22.9%) durchschnittlich.

Bei einer mittleren Bautätigkeit von 65 Wohnungen (2008 – 2013; das sind 0.89% des Bestandes 2008), ist die Leerstandsquote mit 5.13% im landesweiten Vergleich (1.19%) stark überdurchschnittlich. Dies entspricht 403 Wohneinheiten, wovon 100% Altbauten und 100% Mietwohnungen sind.

Gemäss Prospektivmodell Wohnen von FPRE ist zwischen 2015 und 2030 im mittleren Szenario und bei gleichbleibender Raumplanungspolitik in der Stadt Langenthal von einer Zusatznachfrage von 1’023 Wohnungen (pro Jahr: 68) auszugehen.

Das Preisniveau von Wohneigentum (durchschnittliche Neubauten) liegt gemäss den hedonischen Bewertungsmodellen von FPRE bei den EFH bei 6’837 CHF/m², bei den EWG bei 5’758 CHF/m², die Nettomarktmiete von MWG liegt an mittleren Lagen bei 184 CHF/m² und Jahr. Die inneren Werte von erschlossenem Bauland betragen, je nach Lage, für ein typisches EFH 510 – 750 CHF/m² und für ein typisches MFH 545 – 1’415 CHF/m² (EWG) bzw. 135 – 585 CHF/m² (MWG). Dies ist im regionalen Vergleich hoch.

Seit dem 1. Quartal 2000 haben die Preise mittlerer EFH in der MS-Region Oberaargau um 43.1% zugelegt (Bauland für EFH: 119.3%). Die Preisveränderung mittlerer EWG liegt bei 47.9% (Bauland für MFH mit EWG: 177.2%). Die Marktmieten für MWG haben sich seit dem 1. Quartal 2008 um -2.7% verändert (Bauland für MFH mit MWG: 47.1%). Der Markt der Region Oberaargau ist nach Einschätzung von FPRE heute eher hoch bewertet.